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Informieren Sie sich fortlaufend über den aktuellen Stand in den Medien
(Rundfunk, TV, Internet, Presse) sowie bei Gesundheitsbehörden wie
Robert Koch-Institut
(Deutschland),
ECDC
(Europa),
CDC (USA) und
WHO (Welt). |
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Sofern Sie aus einer betroffenen Region
zurückkehren bzw. Kontakt mit einer an der „Neuen Grippe“ erkrankten
Person hatten und innerhalb einer Woche Krankheitszeichen einer Grippe
entwickeln: Informieren Sie bitte Ihren Arzt vorab telefonisch hierüber,
damit Sie nicht im allgemeinen Warteraum landen (und andere anstecken)
und damit dieser die entsprechenden Untersuchungen und Meldungen
veranlasst. Vermeiden Sie Kontakte mit anderen. |
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Krankheitszeichen
der Neuen Grippe können sein Fieber (94 %), Husten (92 %), Halsschmerzen
(66 %), Durchfall (25 %) und Erbrechen (25 %). Des Weiteren Schnupfen,
Gliederschmerzen (insbesondere Muskelschmerzen), Kopfschmerzen,
Schüttelfrost und Müdigkeit. |
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Die Ansteckung erfolgt auf die gleiche Weise wie
bei der gewöhnlichen saisonalen Grippe. Das Influenzavirus des Typs
A(H1N1) verbreitet sich von Mensch zu Mensch durch Tröpfcheninfektion
beim Husten oder Niesen eines Infizierten (evtl. schon am Tag vor
Krankheitsausbruch!) oder Kranken. Eine Übertragung kann auch indirekt
stattfinden, wenn Tröpfchen oder Sekrete aus Nase und Mund auf die Hände
oder andere Oberflächen gelangen und diese dann von anderen Menschen
angefasst werden, die danach ihren Mund oder Nase berühren
(Schmierinfektion). |
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Sofern sich die Neue Influenza auch bei uns
ausbreiten sollte, gelten generell wie in Zeiten der saisonalen Grippe
auch folgende Verhaltensregeln: |
| 1. |
Vermeiden Sie
enge Kontakte. Vermeiden Sie das Händegeben und andere unnötige enge
Körperkontakte (Umarmen, Bussigeben). (Weisen Sie sicherheitshalber Ihr
Gegenüber höflich auf den Grund hierfür hin.). Halten Sie sich (falls
möglich) von erkrankten Menschen fern, am besten mindestens zwei Meter.
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| 2. |
Husten und niesen
Sie hygienisch. Benutzen Sie beim Husten oder Niesen ein vor Mund und
Nase gehaltenes Einwegtaschentuch bzw. drehen Sie dabei wenigstens den
Kopf zur Seite, um ein direktes Anhusten/Anniesen anderer Personen zu
vermeiden. Halten Sie Abstand. Husten und niesen Sie nicht in die Hand!
Geben Sie das benutzte Einwegtaschentuch in den Müll.
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| 3. |
Waschen Sie
regelmäßig Ihre Hände. Waschen Sie sich Ihre Hände gründlich nach
jedem Husten oder Niesen, nach jedem Personenkontakt, nach dem
Toilettengang sowie vor dem Essen. („Nach dem Klo und vor dem Essen –
Händewaschen nicht vergessen!“). Auch zwischendurch kann nicht schaden.
Benutzen Sie Seife und vergessen Sie nicht die Fingerzwischenräume.
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| 4. |
Halten Sie Ihre
Hände vom Gesicht fern. Berühren Sie Augen, Nase und Mund nicht mit
ungewaschenen Händen, damit es nicht - insbesondere nach Kontakt mit
möglicherweise Infizierten oder Kranken - zu einer Schmierinfektion
kommt. Viren können nämlich über die Schleimhäute in den Körper
gelangen.
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| 5. |
Halten Sie Ihre
Küche sauber. Befolgen Sie die allgemeinen Hygieneregeln (lassen Sie
z. B. aufgetauten Fleischsaft nicht auf andere Lebensmittel und
Schüsseln tropfen). Waschen Sie nach dem Umgang mit rohem Fleisch Ihre
Hände mit Seife und reinigen Sie alle Oberflächen und Geräte mit
Spülmittel.
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| 6. |
Putzen Sie Ihre
Wohnung häufiger. Reinigen Sie feste Oberflächen, die viele anfassen,
wie Türklinken, Möbelgriffe, Toilettendeckel usw. häufig mit einem
normalen Reinigungsmittel.
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| 7. |
Lüften Sie
regelmäßig. Achten Sie auf eine gute Belüftung geschlossener Räume.
Je häufiger und länger Sie lüften, um so mehr wird die Keimzahl in der
Luft verdünnt. Außerdem trocknen Ihre Schleimhäute dann nicht so schnell
aus.
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| 8. |
Schützen Sie
andere. Wenn Sie Fieber haben, bleiben Sie zu Hause, um nicht andere
anzustecken (Ihre Arbeitskollegen werden es Ihnen danken). Sondern Sie
Grippekranke von Personen mit Abwehrschwäche ab. Hierzu gehören
Säuglinge, Kleinkinder, ältere Menschen und Personen mit chronischen
Erkrankungen, weil diese besonders gefährdet sind. Die Pflege sollte in
einem eigenen abgesonderten Raum stattfinden, der nur von der
Pflegeperson betreten wird.
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| 9. |
Meiden Sie
Risikogebiete.
Beachten Sie die aktuellen Reisewarnungen des
Auswärtigen Amtes.
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| 10. |
Kümmern Sie sich
rechtzeitig um Hilfe. Bilden Sie ein soziales Netz aus Verwandten,
Freunden, Nachbarn und Bekannten, die Ihnen im Krankheitsfall helfen
können.
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| 11. |
Sorgen Sie für
den Notfall vor. Besorgen Sie sich die Broschüre „Für den Notfall
vorgesorgt“ des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(BBK) und lesen Sie sie in einer ruhigen Stunde durch. Treffen Sie Ihre
individuellen Entscheidungen. Ist der Notfall erst eingetreten, kann es
für bestimmte Vorsorgemaßnahmen zu spät sein.
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