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Umweltlexikon
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Kohlendioxid.CO2
Kohlendioxid ist ein farbloses,
unbrennbares, leicht säuerlich riechendes, ungiftiges Gas, das neben Wasser als
Endprodukt aller Verbrennungsvorgänge entsteht. Seit Jahrmillionen ist Kohlendioxid
auch natürlicher Bestandteil der Atmosphäre. Durch die Verbrennung fossiler
Energieträger (Kohle, Öl) wird das natürliche Kohlenstoffgleichgewicht der
Erde erheblich gestört. Kohlekraftwerke beispielsweise sind Hauptemittenten von
Kohlendioxid. Die Bedeutung des CO2 für die Temperatur der Atmosphäre
wird heute darin gesehen, daß es die kurzwellige Lichtstrahlung der Sonne zur
Erde durchläßt, die langwellige Wärmeabstrahlung der Erde (Infrarotstrahlung)
behindert. Man bezeichnet dies als natürlichen Treibhauseffekt. Durch die
starke Zunahme zivilisationsbedingter Verbrennungsvorgänge und die
gleichzeitige Rodung der Regenwälder, die viel Kohlendioxid binden, hat die Kohlendioxid-Konzentration
der Atmosphäre in den letzten 100 Jahren um 20% zugenommen. Dadurch wird die
Lufthülle und als Folge dessen auch die Erdoberfläche zusätzlich erwärmt.
Man nennt dies den anthropogenen (vom Menschen stammenden) Treibhauseffekt. An
diesem ist nach heutiger Kenntnis CO2 neben FCKW, Wasserdampf, Methan
und anderen Gasen zu 50% beteiligt. Kohlendioxid-Minderungsmaßnahmen stehen
deshalb an erster Stelle eines globalen Klimaschutzes.
UMWELTTIP: 19% der Kohlendioxid-Emission in der Bundesrepublik Deutschland
stammen derzeit von Kraftfahrzeugen. Jeder kann die Zukunft der Erde aktiv
mitgestalten, indem er das Auto möglichst wenig benutzt und auch nicht rast.
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