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Umweltlexikon
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Tschernobyl
Der Reaktorunfall von Tschernobyl im Jahr 1986 war der bisher größte Unfall in der Geschichte der friedlichen Nutzung der Kernenergie. Als Folge der Freisetzung radioaktiver Stoffe wurden weite Gebiete Europas kontaminiert (Kontamination). In Deutschland war insbesondere das Gebiet südlich der Donau betroffen. Die am Boden abgelagerten radioaktiven Stoffe verursachten eine äußere Bestrahlung der Menschen und gelangten zudem noch in die Nahrungskette. Beide Pfade führten zu einer zusätzlichen Strahlenexposition, die aber im Vergleich zu der ohnehin vorhandenen natürlichen Strahlenexposition nur gering war.
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